Poolwasser erwärmen – Tolle Tipps zum Poolwasser aufheizen

Aktualisiert: 15. September 2019

Im Sommer freut man sich vor allem auf die Zeit, die man im Pool verbringen kann. Damit dies auch zu einem Spaß wird, sollte die Wassertemperatur angenehm warm sein.

In einem kleinen Planschbecken ist es relativ einfach, das Wasser auf schnelle Art und Weise zu erwärmen. In einem großen Familienpool dauert das Poolwasser erwärmen natürlich etwas länger. Damit das Wasser stets angenehm warm ist, gibt es einige Möglichkeiten.

Heizen mit der Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe ist die ideale Lösung um das Pool beheizen sicherzustellen. Am besten eignet sich hierbei eine sogenannte Luft-Wasser-Wärme Pumpe, die einfach montiert werden kann. Man stellt sie einfach auf den Boden und verbindet die speziellen Einlaufdüsen mit dem Pool. Die Funktionsweise ist einfach: Die Außenluft wird durch die elektrische Pumpe angezogen, erhitzt und in dieser Form an den Pool weitergegeben.

Der Vorteil an dieser Pumpe ist, dass es eine umweltfreundliche Variante ist. Das ganze Jahr kann einem so ein angenehm warmer Pool zur Verfügung stehen. Der Nachteil ist allerdings, dass diese Pumpe meist sehr teuer in der Anschaffung ist.

Solar-Poolheizung

Natürlich gibt es auch bei dieser Poolheizung verschiedene Varianten zum Poolwasser erwärmen, doch sie werden alle mit Hilfe des Sonnenlichts angetrieben. Hier fangen spezielle Kollektoren das Sonnenlicht ein und nutzen es als Energiequelle für den Pool. Der große Vorteil einer Solarpumpe ist, ähnlich wie bei der Wärmepumpe, dass sie sehr umweltfreundlich ist. Es werden für alle Größen eines Pools die passenden Heizungen angeboten.

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Man kann sich hier zwischen festmontierten und freistehenden Varianten entscheiden. Bei der mobilen Form entfällt die aufwändige Montage. Außerdem kann sie überall aufgestellt werden und beispielsweise im Winter, einfach im Keller verstaut werden. Die festmontierte Solarheizung für den Pool eignet sich vor allem für etwas größere Becken, die auch in der kühleren Jahreszeiten genutzt werden. Der Vorteil bei mobilen Heizungen besteht darin, dass sie umweltfreundlich und preiswert sind. Diese sind zum Beispiel auch die Wärmefolien.

Festmontierte Solar-Poolheizungen sind etwas teurer in der Anschaffung, jedoch erzielen sie auch eine höhere Leistung und verfügen über eine längere Lebensdauer. Es sollte jedoch auch genügend Platz zum Befestigen der Kollektoren vorhanden sein. Wer gerne selbst etwas handwerklich tätig ist, kann mithilfe unserer Anleitung auch eine Poolheizung selbst bauen.

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Poolwasser erwärmen mit einer Elektro-Poolheizung

Die elektrische Poolheizung wird – wie es der Name schon verrät – mit Strom betrieben. Über eine Heizspirale wird die Wärme ins Wasser geleitet und und das Wasser somit mit Strom erhitzt. Diese Variante ist besonders für größere Planschbecken und kleine Pools geeignet. Allerdings muss man hier einige Zeit warten, bis dass Wasser wirklich warm ist.

Außerdem wird relativ viel Strom verwendet, um das Wasser erhitzen zu können. Die Vorteile sind auf jeden Fall die geringen Anschaffungskosten sowie die einfache Installation und der geringe Platzverbrauch. Allerdings wirken sich die hohen Stromkosten negativ aus.

Wie funktioniert eine Poolheizung?

Hierbei kommt es ganz auf die unterschiedlichen Heizungen an. Die Wärmepumpe macht sich die Thermodynamik zum Vorteil. Sie entzieht der Luft Energie und gibt diese mit dem sogenannten Wärmetauscher an den Pool ab. Diese Pumpe funktioniert bereits ab fünf Grad Außentemperatur. So hat man auch die Möglichkeit in der kälteren Jahreszeit den Pool zu benutzen.

Bei der Solarpumpe werden Sonnenkollektoren in den Filterkreislauf des Pools gebracht. Das Poolwasser fließt somit durch die speziellen Schläuche und wird mithilfe der Sonnenenergie erwärmt.
Die Elektro-Poolheizung funktioniert mit Strom. Über eine Heizspirale wird warmes Wasser in den Pool geleitet. Man sollte allerdings lieber auf die beiden ersten Varianten zurückgreifen, da diese besonders umweltschonend sind.

Was kostet eine Poolheizung?

Kommen wir zuerst zu den Betriebskosten. Hat man gerade frisch den Pool mit Wasser befüllt, so ist das Wasser dementsprechend kalt. Es muss nun erst einmal wieder auf Betriebstemperatur gebracht werden. Das Poolwasser erwärmen beansprucht relativ viel Zeit und vergleichsweise viel Energie.

Es ist egal, wie oft man den Pool nutzt. Solange der Pool nicht in der prallen Sonne steht und somit einer dauerhaft hohen Temperatur ausgesetzt ist, kühlt sich das Wasser immer wieder ab. Man muss es also ständig wieder neu aufheizen.

Man sollte außerdem darauf achten, dass der Pool nicht nur Strom verbraucht. Genau wie der Pool, muss auch die Heizung regelmäßig gereinigt werden. In den laufenden Kosten schlägt sich somit der Wechsel der Filter und die Reinigung mit Chemikalien nieder.

Die Anschaffungskosten

Bei der Elektroheizung bleiben die Stromkosten über das Jahr ziemlich konstant. Dafür sind die Anschaffungskosten recht hoch. Sie belaufen sich schnell auf circa 600 Euro. Bei einer Wärmepumpen-Heizung variieren die Kosten mit den persönlichen Bedürfnissen. Für die anfallenden Energiekosten bieten viele Stromversorger einen speziellen Vertag für Wärmepumpen an. Die Anschaffungskosten liegen bei etwa 3400 Euro.

Die Solarpumpe erhält man bereits für 200-300 Euro für einen normalen Pool. Die Leistungsfähigere Poolheizung Solar fallen hierbei allerdings um einiges teurer aus. Zusammenfassen kann man also sagen, dass sich die Anschaffungskosten der unterschiedlichen Heizungen deutlich unterscheiden, die laufenden Kosten allerdings (Elektroheizung ausgenommen) ungefähr gleich sind. Besonders über die laufenden Kosten sollte man sich ausreichend Gedanken machen. Je nach Größe des Pools steigen natürlich auch die Kosten. Poolbeleuchtungen selber produzieren kaum Abwärme und fallen deswegen nicht so sehr ins Gewicht.

Außerdem muss man sich entscheiden, bei welchen Wetterverhältnissen der Pool genutzt werden möchte. Daraus schließend, hat man eine gute Grundlage, die passende Heizung zum Poolwasser erwärmen auszuwählen. Wird der Pool ausschließlich bei Sonnenschein genutzt, lohnt sich eine Solar-Heizung, bei allen anderen Wetterlagen sollte man auf eine Wärmepumpen- oder Elektroheizung zurückgreifen. Möchte man die Heizung im Internet erwerben, so sollte man sich die Zeit nehmen, um die Bewertungen der anderen Kunden zu lesen. Besonders hier kann man wertvolle Informationen über den Service des Verkäufers und die Qualität des Produktes gewinnen.

Doch auch im Handel sollte man die Gelegenheit nutzen, und sich von einem Fachmann zu den unterschiedlichen Varianten beraten lassen. Er kann direkt vor Ort die verschiedenen Vor- und Nachteile der diversen Typen erläutern. Außerdem ist zu achten das nicht nur Sie Wärme mögen, deswegen sollten Sie auch über Möglichkeiten für die Algenvernichtung im Pool nachdenken.

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Inhaltsverzeichnis
  1. Heizen mit der Wärmepumpe
  2. Solar-Poolheizung
  3. Poolwasser erwärmen mit einer Elektro-Poolheizung
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