Sandfilteranlage 2018

Sandfilteranlagen die 7 besten im Vergleich.

Aktualisiert: 21. March 2018

Eigentlich liegt die Hauptaufgabe einer Sandfilteranlage darin, die Schmutzpartikel aus dem Poolwasser zu entfernen und somit für eine optimale Wasserqualität im Pool zu sorgen. Allerdings kann eine Sandfilteranlage noch mehr. Ist die Filteranlage groß genug dimensioniert, so ist sie außerdem problemlos in der Lage, eine Solar Poolheizung oder sogar einen automatischen Poolsauger zu betreiben. Darum ist es besonders wichtig, beim Kauf einer Sandfilteranlage auf jeden auf das richtige Größenverhältnis zwischen Pool und Sandfilteranlage zu achten. Nur so kann sichergestellt werden, dass sowohl das Wasser des Pools stets die beste Qualität aufweist, als auch, dass sie zusätzlich für eine Solarheizung oder einen Poolroboter für die Reinigung des Poolbodens eingesetzt werden kann. Eine Zeitschaltuhr sorgt für die regelmäßige Inbetriebnahme der Anlage.

Aus unseren Recherchen lassen sich im Überblick die folgenden Erkenntnisse gewinnen:
  • Es kommt auf die richtige Dimensionierung der Anlage an. Die Pumpleistung der selbstansaugenden Wasserpumpen sollte so bemessen sein, dass ungefähr ein Viertel des Poolwassers innerhalb einer Stunde umgewälzt werden kann. Bei 40.000 Liter Poolinhalt also eine Pumpleistung von 10.000 l/h. Günstige Anlagen werden den Anforderungen oft nicht gerecht.

  • Kartuschenfilter sind nur für kleinere Becken geeignet. Die Anschaffungskosten sind zwar geringer, aber dieser Vorteil wird durch das häufigere Nachkaufen des Filtermediums wieder aufgehoben. Die Filterkartuschen müssen auch recht häufig gereinigt werden.

  • Die Sandfilteranlage hat gegenüber dem Kartuschenfilter den Vorteil, dass mit ihr auch ein Poolroboter oder eine Poolheizung betrieben werden können. Sie sorgt zudem dafür, dass die Poolchemikalien gut im gesamten Wasser verteilt werden und deren Verbrauch auch niedriger ist.

Wenn Sie eine Sandfilteranlage kaufen, achten Sie unbedingt auf ausreichende Leistung für die Poolgröße!

Was man beim Kauf einer Sandfilteranlage wissen sollte

Die erste Frage, die vor dem Kauf einer Sandfilteranlage aufkommt, ist, welche Filter- bzw. Pumpleistung benötigt wird. Sobald sich die Frage beantworten lässt, wird es aber sofort deutlich einfacher, das passende Modell unter den Schwimmbadfilteranlagen zu finden. Um aber die Pumpenleistung ausrechnen zu können, sollte man zunächst die Maße des Pools ausrechnen. Um einfach einen leichten und besseren Überblick zu bekommen, wie die Pumpleistung solcher Sandfilterpumpen für die entsprechende Poolgröße auszurechnen ist, hier ein Beispiel

Angenommen, der Swimmingpool hat eine Breite von 6 m und eine Länge von 7 m bei einer Höhe von 1,6 m. So ergibt sich folgende Rechnung: Breite (6m) x Länge (7m) x Höhe (1,6m) = Kubikmeter Wasser (67m³) In der Regel sollte der Inhalt eines Swimmingpools innerhalb von 4-5 Std. umgewälzt werden. Somit müssen die Filteranlage, die mit selbstansaugenden Wasserpumpen betrieben werden, mit einer Pumpleistung von 17 m³/h ausgestattet sein, um diese Menge in der vorgegebenen Zeit umwälzen zu können. Hier kann man auch sehr gut mit einer Zeitschaltuhr arbeiten, so dass Schwimmbadfilteranlagen automisch zur voreingestellten Zeit in Betrieb genommen werden.

klares_wasser_im_pool

Überblick was für eine Umwälzleistung die Sandfilteranlage haben muss:

  • Pools mit bis zu 30m³ = 8m³/h Leistung pro Stunde
  • Pools mit bis zu 40m³ = 10m³/h Leistung pro Stunde
  • Pools mit bis zu 50m³ = 12m³/h Leistung pro Stunde
  • Pools mit bis zu 60m³ = 14m³/h Leistung pro Stunde

Auf diese Weise spart man nicht nur Strom, sondern muss auch noch weniger chemische Reinigungsmittel dazu geben.

Ob nun ein Sand- oder ein Kartuschenfilter in Frage kommt, hängt meistens von der Größe und der Bauart des Pools ab. Auch der Aufstellort des Pools spielt eine wichtige Rolle, da ja auch der Sandfilterkessel irgendwo nicht störend aufgebaut werden muss.

Wann ist welcher Filter besser geeignet?

Handelt es sich zum Beispiel um einen kleinen Aufstellpool oder ein Planschbecken, die zudem auch noch ggf. über eine Abdeckung verfügen, so ist man mit einem Kartuschenfilter bestens bedient. Er arbeitet schnell und effizient. Allerdings hat der Kartuschenfilter auch einen kleinen Nachteil: Er hat eine Papierkartusche, die an den Filter angebaut ist und die man regelmäßig entleeren muss, sobald sie voll ist. Manchmal reicht es aber auch, wenn man den Kartuschenfilter mit dem Gartenschlauch leicht abspritzt. Wichtig zu wissen ist aber auch, dass ein Kartuschenfilter nicht alle Fremdkörper aufnimmt. Bei größeren Aufstellpools bzw. Stahlwandpools ist die komfortablere und sauberere Lösung, Sandfilterpumpen einzusetzen. Gerade hier sammelt sich häufig schneller Schmutz an, sofern sie über keine Abdeckung verfügen, und eine Sandfilteranlage leistet hier hervorragende Arbeit. Hier dienen Sand bzw. Quarzsand als Filter. Besonders effektiv arbeiten diese Anlagen mit einem Vorfilter oder Ansaugfilter, in dem grober Schmutz vor dem Durchlaufen des Sandfilters abgefangen wird. Durch ein Manometer wird rechtzeitig angezeigt, wann das Filtergehäuse gesäubert werden muss. Im Anschluss folgt eine Rückspülung, um das Filtergehäuse zu reinigen. Dies kann ein paar Minuten andauern. Die Reinigung sollte nach Angaben der Hersteller (wie z.B. Intex easy Pool) ca. einmal wöchentlich erfolgen.

Wie so eine Rückspülung funktioniert, erklärt das folgende YouTube Video. Weitere Videos, z.B. über Sandpumpen, Kiesfilter, Sandfilterbehälter und wie man solche Anlagen selber anschließen kann, findet man dort natürlich auch.

YouTube

Sandfilteranlage Test

Wir haben verschiedene Tests zu diesen Anlagen studiert und haben dabei folgendes festgestellt: Als erstes wurde einmal getestet, wie sich die Poolfilteranlagen nach der Lieferung aufbauen lassen, da alle Anlagen stets selbst aufgebaut und installiert werden müssen. In der Regel war dieser Aufbau aber problemlos möglich. Bei den Sandfilteranlagen, bei denen jedoch eine mangelhafte Aufbauleitung vorlag, und so der Zusammenbau unübersichtlich und kompliziert war, wurde das entsprechend vermerkt. Bei dem Sandfilteranlage Test schnitten die verglichenen Anlagen im Reinigungsergebnis nahezu alle gleich gut ab. Wichtig ist allerdings, dass die vom jeweiligen Hersteller für das Modell empfohlene Menge Filtersand genutzt wird. Ebenso muss die empfohlene Korngröße Beachtung finden. Bei Nicht-Beachtung werden sonst entweder Schmutzpartikel nicht gut genug herausgefiltert, was passiert, wenn die Körner zu groß sind, oder der Filtersand wird in das Becken gespült, wenn die Körner zu klein sind. Finden diese Details aber ihre Beachtung, so ist die Reinigungsleistung der Filteranlagen genauso wie gewünscht und erwartet. Besonders wichtig ist es, dass das passende Werkzeug zum Aufbau einer Sandfilteranlage bereitgehalten wird. Gleiches gilt für die geeigneten Dichtmittel, da sonst die Fittings nicht wasserundurchlässig verschlossen werden können. Nicht gut abgedichtete Fittings können zu Wasserverlust im Pool führen.

Vorteile

  • erleichtern die Poolsäuberung
  • Verbesserung der Wasserqualität
  • geringe Unterhaltungskosten
  • sehr gutes Reinigungsergebnis
  • Poolroboter zur Reinigung des Poolbodens oder Solar Poolheizung können integriert werden

Nachteile

  • höhere Anschaffungskosten als bei Kartuschenfiltern
  • günstige Anlagen sind oft ungenügend in der Leistung
  • man muss einen geeigneten Aufstellort für den Sandfilterbehälter haben

Laufenden Kosten bei Poolfiltern

Unabhängig davon, für welche Poolfilteranlage man sich letztlich entscheidet, ob Sandfilter oder Kartuschenfilter, benötigen beide Filtersysteme zum Reinigen des Pools einen Stromanschluss, ansonsten funktionieren beide nicht. Somit fallen bei beiden Filteranlagen automatisch entsprechende Stromkosten an.

Die Kosten bei der Anschaffung eines Sandfilters sind deutlich höher als die Anschaffungskosten eines Kartuschenfilters. Schaut man einmal bei Amazon, so beginnen die Preise für einen Kartuschenfilter bei ca. 40 Euro. Zusätzlich werden regelmäßig sogenannte Filterkartuschen zum Wechseln benötigt. Diese erhält man bereits ab ca. 10 Euro. Dagegen liegen die Anschaffungskosten für einen guten und leistungsstarken Sandfilter beginnend bei ca. 100 Euro. Der Sandfilter benötigt für seine Filterleistung Quarzsand, der in den Sandfilterkessel eingefüllt wird. Allerdings muss dieser nur alle 1-2 Jahre gewechselt werden. Ein Sack Quarzsand mit einem Gewicht von 25kg erhält man bereits für 15 EUR, somit sind diese Kosten ebenfalls überschaubar. Komplette Poolsets wie z.B. Intex easy Pool sind u.a. bei Amazon erhältlich. Wer nach einem leistungsstarken und einfach zu handhabenden Filter für den Stahlwandpool sucht, dem ist eine Sandfilteranlage zu empfehlen. Beides, sowohl die Handhabung als auch die Reinigung, verlaufen einfacher und sauberer als bei einem Kartuschenfilter. Bei der Verwendung von einem Kartuschenfilter muss die Filterkartusche ständig gewechselt werden. Dagegen muss man sich mit dem Wechseln des Quarzsandes eines Sandfilters nur alle 1-2 Jahre beschäftigen. Zwar liegen die Anschaffungskosten bei einer Sandfilteranlage etwas höher, dafür hat man am Ende einen leistungsstarken Sandfilter, der den Pool stetig sauber und rein hält. Mehr Informationen dazu, erhalten Sie auf unserer Seite.

Vergleichskriterien Kartuschenfilter und Sandfilter

Merkmal

Eigenschaften

Anschaffung
  • Bei den Anschaffungskosten hat der Kartuschenfilter klar die Nase vorne
  • Die Sandfilteranlage hat aufgrund der Qualität einen höheren Preis
Stromverbrauch
  • Auch in den Stromkosten geht der Punkt an den Kartuschenfilter
  • Durch die höhere Leistung der Sandfilteranlage hat diese auch einen höheren Stromverbrauch
Filtermaterial
  • Das Filtermedium des Kartuschenfilters besteht aus einem gefalteten Papier, was keine große Filterfläche hat So setzen sich die Poren der Filterkartuschen schnell zu und man muss sie häufiger entleeren.
  • Eine gute Sandfilteranlage hingegen beinhaltet mehrere Kilogramm verschiedener Filtermaterialien, wodurch sie auch viel mehr Schmutz aufnehmen kann, was wiederum für eine bessere Wasserqualität sorgt
Unterhaltungskosten
  • Der Austauschintervall der Filterkartuschen ist recht hoch.
  • Das Filtermedium der Sandfilteranlage hingegen kann mehrere Jahre im Filterkessel bleiben und muss nur regelmäßig rück- und nachgespült werden. Der Einsatz eines Vorfilters bzw. Ansaugfilters verlängert diesen Intervall zusätzlich.
Filterleistung
  • Die geringe Leistung der Kartuschenfilter reicht kaum für eine gute Verteilung der Pflegeprodukte
  • Durch die höhere Filterleistung können sich auch die Poolpflegeprodukte besser im Wasser verteilen, wodurch ebenfalls eine bessere Wasserqualität erzielt wird
Weitere Features
  • Ein Kartuschenfilter ist nur zum Filtern ausgelegt
  • Eine gute Sandfilteranlage hingegen kann bei der richtigen Dimensionierung auch eine Poolheizung und/oder einen halbautomatischen Poolsauger betreiben
Inhaltsverzeichnis
  1. Was man beim Kauf einer Sandfilteranlage wissen sollte
  2. Wann ist welcher Filter besser geeignet?
  3. YouTube
  4. Sandfilteranlage Test
  5. Laufenden Kosten bei Poolfiltern
  6. Vergleichskriterien Kartuschenfilter und Sandfilter
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